Eine Website „funktioniert" oft noch technisch, obwohl sie längst nicht mehr das leistet, was sie könnte. Das macht die Relaunch-Entscheidung schwer: Es gibt keinen offensichtlichen Ausfall, der zum Handeln zwingt – nur eine schleichende Wirkung, die sich schwer beziffern lässt. Diese Warnzeichen sind ein guter Anhaltspunkt.
Fünf Warnzeichen für eine veraltete Website
- Sie ist auf dem Smartphone schwer bedienbar. Über 60 % aller Websitebesuche finden mobil statt. Eine Seite, die nur am Desktop gut aussieht, verliert die Mehrheit der Besucher direkt.
- Sie lädt spürbar langsam. Wenn zwischen Klick und sichtbarem Inhalt mehrere Sekunden vergehen, brechen viele Besucher vorher ab – und Google bewertet langsame Seiten schlechter.
- Design und Inhalte sind veraltet. Alte Fotos, ein Design aus einer anderen Web-Ära, nicht mehr aktuelle Leistungen oder Preise wirken auf Interessenten wie ein Betrieb, der stillsteht.
- Sie ist nicht auffindbar. Wer bei Google nach Ihren Leistungen und Ihrem Ort sucht und Sie nicht findet, während Wettbewerber erscheinen, verliert an genau dieser Stelle Anfragen.
- Jede Änderung ist ein Kraftakt. Wenn niemand mehr weiß, wie das System funktioniert, oder jede Kleinigkeit eine teure Beauftragung erfordert, bremst die Website Ihr Tagesgeschäft aktiv aus.
Wie ein Relaunch ohne Risiko abläuft
Die größte Sorge bei einem Relaunch ist meist der Ausfall: „Was, wenn die neue Website nicht rechtzeitig fertig ist und die alte Seite schon abgeschaltet ist?" Ein sauber geplanter Relaunch vermeidet genau dieses Risiko:
- Die neue Website wird zunächst auf einer separaten Vorschau-Adresse entwickelt – die alte Seite bleibt währenddessen unverändert online.
- Erst nach Ihrer Freigabe wird die Domain umgeschaltet, in der Regel ohne spürbare Ausfallzeit.
- Bestehende, gut rankende Seiten-URLs werden nach Möglichkeit beibehalten oder sauber weitergeleitet, damit Google-Rankings nicht verloren gehen.
- Inhalte wie Referenzprojekte, Texte und Kontaktdaten werden vor dem Umstieg vollständig migriert und geprüft.
Was ein Relaunch üblicherweise kostet und wie lange er dauert
Ein Relaunch ist in der Regel etwas aufwendiger als eine komplett neue Website auf der grünen Wiese, weil bestehende Inhalte gesichtet, übernommene und veraltete Elemente identifiziert werden müssen. In der Praxis dauert ein sauber geplanter Relaunch – von Erstgespräch über Design-Entwurf bis zum Livegang – meist 1 bis 3 Wochen, abhängig vom Umfang der zu migrierenden Inhalte. Der Zeitpunkt spielt ebenfalls eine Rolle: Wer saisonal stark schwankende Auftragslage hat, plant den Umstieg idealerweise außerhalb der Hauptsaison, um während der Umstellung keine wichtigen Anfragen zu riskieren – auch wenn technisch kein Ausfall entsteht, kann eine Umstellungsphase kurzfristig zu leicht schwankenden Rankings führen.
Abo oder Einmalprojekt für den Relaunch?
Gerade bei einem Relaunch lohnt sich der Blick auf ein Abo-Modell besonders: Die neue Website bleibt danach automatisch aktuell, ohne dass sie in ein, zwei Jahren erneut veraltet wirkt. Den ausführlichen Vergleich beider Modelle finden Sie in Website im Abo oder einmalig erstellen lassen?
Fazit
Ein Relaunch lohnt sich, sobald die alte Website mehr kostet, als sie einbringt – durch verlorene Anfragen, schlechte mobile Darstellung oder ein Design, das gegen Sie statt für Sie arbeitet. Mit der richtigen Planung ist der Umstieg risikofrei und ohne Ausfallzeit möglich.
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